Zugegeben, der Gedanke ist etwas konfrontativ.

Jedoch hilft er ab und zu, das Eigenverständnis eines Vorgesetzten zu schärfen.

CIRO: Chief Impediment Removal Officer

Das Akronym steht dafür, dass der Vorgesetzte im Prinzip die Aufgabe hat, seinen Mitarbeitenden die Grundlagen zu geben, auf welchen aufbauend sie ihre Aufgaben, die ihnen hoffentlich klar sind, lösen können.

Er gibt ihnen das Ziel und die Mittel vor. Er macht ihnen klar wo die Grenzen ihrer Befugnis liegen. Solange sie diesen Rahmen respektieren, hat er sie zu unterstützen und auch zu verteidigen.

Wenn jedoch Situationen auftreten, welche die Mitarbeitenden aufgrund ihrer Fähigkeiten und/oder Kompetenzen nicht bewältigen können, kommt der Vorgesetzte als CIRO zum Zug. Er hilft ihnen die Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Bei dieser Gelegenheit vermittelt er ihnen möglicherweise auch gleich das Wissen, um es in einer anderen Situation dann selber machen zu können.

Dies setzt also voraus, dass die Aufgabenstellung beiden klar ist. Ebenso muss ein ausreichendes Vertrauensverhältins bestehen, dass sich der Mitarbeitende im Fall eines Problems meldet und nicht versucht, es zu vertuschen. Der Vorgesetzte muss dann auch zeitnah und richtig handeln. Auch wenn er selber die Lösung nicht parat hat, sollte er jedoch bei der Lösungsfindung massgeblich unterstützen und vor allem motivieren.

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