In einer Merger-Situation geht es in erster Linie darum, nach innen und aussen ein Klima der Stabilität und des Vertrauens zu schaffen. In diesem Umfeld kann das neue Unternehmen die Zusammenführung der Einheiten angehen.

Das Gute aus den beiden Welten soll möglichst weiter gepflegt und entwickelt werden. Ebenso sollte von aussen, insbesondere gegenüber den Kunden und anderer externer Stakeholder möglichst keine Reibungserscheinungen oder gar Unstimmigkeiten wahrgenommen werden.

Für eine solche, nicht von Besitzstandsdenken und Emotionen beeinflusste Zusammenführung von Unternehmen oder Unternehmensteilen macht es sehr viel Sinn, einen von aussen kommende, bisher mit keiner der zu vereinigenden Organisationen verbundene Person in leitender Funktion einzuschalten.

Unter dieser Führung können sachliche Entscheidungen, gerade auch im Bereich der Besetzung von Schlüsselpersonen, gefällt werden.

Ein Interim Manager kann hier sehr wertvolle Beiträge leisten.

  • Er hat eine klare, neutrale Position, klar umrissener Aufgabe, die neue Organisation „zum Fliegen“ bringen.
    • Er ist unbelastet von früheren Verpflichtungen in einer der ursprünglichen Organisationen
    • Er ist ohne persönliche Abhängigkeiten über das Mandat hinaus
    • Er hinterfragt auch mal das bisher als unantastbar geglaubte
  • Er stellt Klarheit her und nimmt keinem den Platz weg à Zeit schaffen für die Auswahl der richtigen Führungs-Crew
  • Förderung der wirklich Fähigen und Engagierten aus beiden Feldern, mitunter auch von Personen, die in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen weniger im Vordergrund standen.
  • Sicht von aussen erlaubt, bisherige Methode und Prozesse zu hinterfragen
    • Das Gute stärken, veraltetes herunterfahren
    • Verbesserungspotentiale unverzüglich nutzen
    • Bereinigen von Altlasten angehen und bereinigen, um Platz für die Neugestaltung zu schaffen

 

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